Kitehouse Endorphin: Togesagte leben länger!
Chef 30. August 2009
Hier nun Teil 2 der kleinen Endorphin Farewell Serie auf Kitegarage.de. Diesmal von Sascha Treder, einem Endorphinflieger der ersten Stunde.

Von Sascha Treder
Kitehouse Endorphin: Togesagte leben länger!
Ich kann mich noch sehr gut an den Tag erinnern, als Thomas Schick mich fragte: „Hast du Lust mit nach Malmsheim zu fahren? Wir treffen uns mit Gerd Mössner. Er hat einen neuen Geier gebaut den wir testen sollen.“
Gesagt getan. Was ich (wir) dort an die Leinen bekamen war fantastisch.
Eine unglaublich hohe Präzision, eine gleichbleibende Geschwindigkeit und das gepaart mit Tricks ohne Ende. Danach war allen klar … das soll der neue Kitehouse Wettkampfdrachen werden.
Wer Gerd kennengelernt hat, weiss dass der Junge echt Ahnung von der Materie besitzt.
Er hat bei der Entwicklung vom Endo sehr viele Neuerungen einfließen lassen, die noch dazu alle Ihren Zweck erfüllen.
Der Endo richtete sich strickt nach „Form follows Funktion“, was das Design zwar etwas schwächeln ließ, aber bei einem Wettkampfgerät meiner Meinung nach zweitrangig ist.
Constant Pace Flaps, Extremes Profil im Segel, neue Ventilierung im Vented, 3-D Bremssegel und H-Blocks sind nur einige der Revolutionen die Gerd da gezaubert und umgesetzt hat.
Ich habe Gerd mal gefragt wie er zb. darauf kam die wabbeligen Flügelspitzen und das Nasen-Profil so zu machen wie es am Endorphin zu finden ist. Er hat nur gesagt:
Schau dir mal nen gut eingeflogenen North-Shore an. Die sehen so aus und sind die Präzi – Maschinen schlechthin.
Ich bin auch heute immer noch bzw. immer wieder begeistert wenn ich meine Endos mal an die Leinen nehme. Ist eben etwas ganz besonderes.
Eine laue Abendbrise, ein Endo Alpha und sauberes Tricksen und Fliegen bis man die Hand nicht mehr vor Augen sieht.
Schön wars mit den Endos und wird’s auch bleiben.



