Tricksparty Wittenberg, oder 3 Tage im August
Chef 29. August 2007
Tricksparty Wittenberg, oder 3 Tage im August
Erinnerungen von einem BlackSuit
Kapitel 1
Freitag, endlich Freitag, endlich wieder Tricksparty Time, diesmal in der Lutherstadt Wittenberg. Aber bevor es soweit ist heißt es erst einmal Anreise Zeit. In diesem Fall 9Uhr Abfahrt ab Rabbitcorner Outback mit dem Charter Astra von Elou-Tours. Die reichlich vorhandenen Gepäckteile( Drachentasche, Reisetasche, Stoahl des Vertrauens, Zelt und Multimediatasche ) verstaue ich OnTime im Gepäckteil des Zubringerfahrzeugs so dass sich dieses pünktlich in Bewegung setzen kann. Ziel der Fahrt ist der SBBE-BHF in Brackwede um dort in den Schienenbimmelbahnexpress nach Höxter umzusteigen. Die Fahrt nach Brackwede verläuft ohne Komplikationen und somit treffen wir pünktlich am Bahnhof ein.
Am überlaufenden Eingang gelingt es mir eine rein zufällig anwesende Gepäckträgerin zu engagieren (diese sah der Fahrerin des Charter-Astras übrigens erstaunlich ähnlich), mit deren Hilfe ich das Gepäck zum Terminal schaffe.
Dort angekommen heißt es dann Abschied nehmen von der Fahrerin des Charter-Astras, der Gepäckträgerin, meiner Haushälterin Conzuela und natürlich von meiner lieben Frau. Nach dem die Tränen getrocknet sind folgt auch schon der CheckIn für den SBBE nach Höxter. Im etwas spartanisch eingerichteten Fahrgastabteil finde ich auf Anhieb den gebuchten Rücken-Fensterplatz und mache es mir, umrahmt von meinen Gepäcktaschen, zwischen Fahrkartenautomat, Getränkeautomat und Uni gekleideten Möchtegern Radtouris bequem. Die gut 2-stündige Fahrt vergeht wie auf Schienen, nicht zuletzt weil mich die nieder geschriebenen Erlebnisse eines englischen Tierarztes bestens unterhalten.
Kapitel 2
In Höxter angekommen verweile ich einige Zeit auf dem CheckOut Steig um für den Fußweg zum Höxter-Airport Kraft zu sammeln. Der Blick schweift dabei über die bewaldeten sanften Hügel, die soweit zu sehen hübsche Altstadt bis zur brackbraunen Weser. Schön dieses Fleckchen Erde, aber ich schweife ab. Ganz ohne Helfer mach ich mich bepackt nach alter Sherpasitte auf die endlos langen 100m zum Höxter Airport. Nicht zu spät wie ich am Geräusch der heran nahenden Corsasena der Tschaikowsky Air höre. Nach deren erfolgter Landung steht die Maschine binnen Sekunden am Gate 5 bereit um an Bord zu gehen.
Wie üblich begrüßt mich Darth Tschai, seines Zeichens Chef und Chefpilot der Tschaikowsky Air und nebenbei ein ganz passabler Lenkdrachenpilot, persönlich. Aus alter Freundschaft helfe ich dem Piloten ein wenig beim verstauen meines Gepäcks, wobei ich mir beim Blick in den sehr gut gefüllten Laderaum schon Frage ob es nicht langsam an der Zeit ist dass der Hr. Tschai in eine neue, größere Maschine investiert. Meine Überlegung wird noch aktueller nachdem mir der Hr. Tschai eröffnet dass er noch kurz ein paar Getränke-Airports anfliegt um vom Team BlackSuits bestellte Waren abzuholen. Am Ende dieser Zuladungs-Tour passt denn auch keine noch so hübsche Stewardess mehr in die Maschine. Schlimmer noch, die Corsasena ist so voll dass ich während des Fluges mein Kinn bequem auf dem Armaturenbrett ablegen kann. Dies ist eigentlich sehr angenehm, wenn da nicht zum einen die durch die Kauerstellung im Sitz auf tretende Taubheit in Rücken und Beinen wäre, und zum anderen meine Ohren nicht nach kurzer Zeit durch hinter meinem Sitz rappelnde Flaschen einen Becks-Tinitus bekämen.
Aber, ich will mich hier nicht beschweren. Bis auf die beengten Platzverhältnisse ist der Service und Sicherheitsstandard der Tschaikowsky Air vorbildlich, von der freundlichen Art und Konversation mit dem Hr. Tschai mal ganz zu schweigen.
Beladen bis unters Dach verlassen wir die regionalen Flugkorridore und machen uns endgültig auf den Weg gen Osten nach Wittenberg.
Kapitel 3
Das erste Flugdrittel leidet leider ein wenig unter der fehlenden regionalen Anbindung ans Hyper-Airway Netz, was uns langsamer als gewohnt vorankommen läßt. Nach dem wir den ersten Hyper-Airway erreichen sollte es aber zügiger voran gehen, dachten wir zumindest. Denn kaum liefen die Turbinen der Corsasena auf Hochtouren verstopfte auch schon ein HAS (Hyper-Airway Stau) die Flugbahn. Angesichts des massiven Umfangs des HAS entschieden Pilot, Passagier und der warme Bordcomputer den Hyper-Airway zu verlassen um auf regionalen Routen dem Ziel entgegen zu fliegen.
Aber auch dies war nicht der wirkliche Bringer, denn langsam fliegende Frachter, enge Ortsquerungen und schleichende Halbtote drosselten immer wieder die Reisegeschwindigkeit, worauf der nette Bordcomputer wieder einen Weg zu einem Hyper-Airway einschlug. Diesen erreicht, machte sich statt Hoffnung auf ein schnelles Ankommen endgültig Ernüchterung breit. Der eigentlich moderne, großzügige Hyper-Airway war voll. Und aufgrund anscheinend dämlicher und inkompetenter anderer Piloten war an eine zügige Reiegeschwindigkeit nicht zu denken. Der Verkehrsfluß bot einen nervenden Wechsel aus Stillstand, Bummelflug und kurzen Abschnitten mit normalem Reisetempo. Ein Blick auf die Borduhr verriet uns dass die vorgesehene Flugzeit von 3:40 deutlich überschritten würde. Selbst ein hektisch hervor gezauberter Imbiss, hmm, Brötchen und Wurst-lecker und gut, ließ unsere Stimmung nicht wirklich besser werden. Nach quälend langen Flugminuten verließen wir den Hyper-Airway endlich am vorgesehenen Ausgang.
Auf der nun folgenden Regionalstrecke ging es, bis auf ein paar kleinere Störungen dann zu unserem Glück recht zügig Richtung Zielort Wittenberg. Nach fast 5.20Std. Flugzeit landeten wir schließlich auf dem Sonderflughafen Drafest-Wittenberg.
Um 9Uhr war ich in Rabbitcorner los, jetzt zeigte die Uhr kurz nach 18Uhr, 9Std Anreise für eine Tricksparty. Ein neuer Rekord auf jeden Fall, selbst Stella Plage war dagegen ein Katzensprung.
Kapitel 4
Sicher gelandet rollte Hr. Tschai die provisorische Landebahn bei strahlend blauem Himmel hinunter bis wir am Begrüßungsterminal ankamen. Dort wies uns Uwe „Ponti“ Klimke, seines Zeichens Cheforganisator des Drachenfestes, auf unsere endgültige Parkposition „Tricksparty-Gelände“ ein. Ein letztes kurzer Gasstoß und die Corsasena rollte bis zu ihrer Haltebucht. Als nächstes folgte mein Versuch die Taubheit aus den Gliedern zu schütteln um die Maschine mit Anstand und Würde zu verlassen. Zu meiner Überraschung klappte dies auf Anhieb, auch wenn das vollständige Erlangen meiner ursprünglichen körperlichen Bewegungsfähigkeit in Folge noch etwas dauerte. Das Warten auf den Verlust jeglicher Taubheitsgefühle vertrieb ich mir mit einem begeisterten Blick auf das riesige und Wind offene Drachenfest Gelände am Wittenberger Elbufer. Sehr geil war mein einziger Gedanke.
Die leichte Brise ließ mich meine Drachentasche hervor kramen um nach langer Zeit mal wieder einen Drachen an die Leine zu nehmen. Einfach herrlich, endlich mal wieder ein paar Kreise und Figuren zu fliegen.
Kurz nach uns trudelten Kolja und Detlef ein, und eine gute Stunde später landete das weiße Frachtflugzeug von Tricksparty.de, dessen Besatzung auf der Anreise aus Norditalien eine ähnliche Odyssee erlebt hatte wie wir. Es war schön die Heißluftfrisur von Duggy, Uwes Wuschelmatte und den schwangeren Elch wieder zu sehen. Nach einem Begrüßungs PalimPalim, samt einem Sissi-Plopp, zu dem auch R-Sky Malte samt Chefin gestoßen war, machten wir uns daran den Bauch des Frachtfliegers zu leeren und den Inhalt wohl geordnet auf der Wiese zu verteilen. Es ist schon erstaunlich wie schnell echte Logistikprofis Tonnen von Material aufbauen können.
Zu unser aller Freude schwebte während des Aufbaus noch ein Campingflieger aus den Niederlanden ein, dessen Crew Evelien und Paul mit einem Abstecher in Wittenberg ihren Skandinavien Urlaub krönen wollten . Nach dem Abschluß der Aufbauarbeiten gingen wir zum gemütlichen Teil des Abends über. Begünstigt durch Windstille und begleitet durch einige militante Kleinstflieger vom nahe gelegenen Mückengeschwader machten wir es uns unterm roten Zelt bequem und sahen verträumt dem aufziehenden Bodennebel zu. Eine zauberhafte Stille lag in der Luft, unterbrochen nur durch das Ploppen über reifer Becksflaschen und unserem Schlagen nach dem Mückengetier. Zeltlagerromantik pur halt, ohne Streß und dem Gefühl unter ständiger Beobachtung zu stehen.
Wir genossen die Zeit, denn zumindest der letzte Punkt sollte sich mit Ankunft der noch erwarteten SWPB-Maschine aus Norditalien ändern.
Nach Mitternacht war es dann soweit, erste Funksprüche und kurz darauf aufblitzende Positionslichter kündeten von der bevorstehenden Landung der SWPB-Maschine. Pilot Thomas setzte die Maschine trotz des Bodennebels sicher auf der Landepiste auf, und kurz darauf konnten wir Malle, Anne Stasi, Alain, Thomas und Dr. Dre begrüßen. Ein sichtlich erschöpfter Thomas erzählte bei einem kühlem Weizen den staunenden Zuhörern von seinem höllischen Flug jenseits der Bodenblechmauer. Und Fr. Stasi, oder einfach kurz Anne, nahm vergnügt ihre observatorische Arbeit auf. So waren wir alle wieder glücklich vereint und ein schöner Abend neigte sich dem Ende zu.
Kapitel 5
Achja, hat jemand von Euch ein Heißluftöfchen? Nein, selber schuld. Ich sag nur tolle Sache so ein Ding wenn man in einer nebeligen Nacht seine Füße und Hände in der Abluft wärmen kann. Aber Vorsicht, so ein Teil kann süchtig machen wie Berichte von Einzelfällen aus Norditalien kundtun in denen von Leuten die Rede ist, die Stunden lang kniend vor dem Heißluftofen meditieren. Erkennen kann man den ein oder anderen Ofenjunkie übrigens an seinem unnatürlich verfestigtem Haupthaar.
Kapitel 6
Die alte Timex ließ ihren Alarm um kurz nach halb 7 läuten was mich unverzüglich wach werden ließ. Ein kurzer Blick nach draußen versprach einen goldenen Morgen, da es aber Windstill war drehte ich mich noch mal schnell um. Ein wenig vor mich hindösend vernahm ich dabei einige Zelte weiter hinten in unserer Tricksparty Allee das gleichmäßige Sägen eines norditalienischen Elches. Ein ergreifendes Naturschauspiel, dessen Zeuge man fast nur noch bei einer Tricksparty wird.
Leider war der Zeltnachbar des Elchtieres kein solcher Naturfreund und zettelte kurze Zeit später einen heftigen Nachbarschaftskrieg an. Aufgescheucht von derlei Unfrieden begab ich mich aus dem Zelt, sah mir erst ein wenig von dem Schauspiel an dass die beiden Zeltnachbarn aufführten, um dann mit der Kamera in der Hand den Morgen zu genießen.
Ein prächtiger Morgen, erfüllt von klarer Luft und einer aufkommenden leichten Brise.
So langsam kam Leben ins Tricksparty Camp. Nicht jeder war auf Anhieb zu erkennen, oder konnte andere erkennen, aber nach und nach füllte sich die Allee mit Leben. Das Schwung ins Camp kam war auch ein Verdienst der inzwischen gelandeten Maschine aus dem Gelbfüßler Land. Deren Crew Martin und Yves sind Spezialisten wenn es darum geht einem müden Haufen Leben einzuhauchen.
So traf man sich am roten Zelt, frühstückte was der Brötchenmann her gab und baute nebenbei die Beschallungsanlage für den bevorstehenden Wettkampf auf.
Kapitel 7
Es gibt Menschen die freuen sich wenn ihnen unwache Trickflieger über den Weg laufen, die mangels noch fehlendem Sehvermögen nur allgemein zurück Grüßen können. Judge, oder Judges, heißt diese Art Mensch. In Wittenberg gab es mit Hans, Detlef, Alain und Rainer gleich vier von dieser besonderen Spezie Mensch.

Die liebste Beschäftigung der Judges ist es sich früh Morgens zusammen zu rotten um kleine gemeine Pflichttricks auf ein Papier zu schreiben und diese dann an einen weißen Pfahl direkt vor die Nase der Unwachen zu heften. Die Judges müssen dabei offensichtlich ein diebisches Vergnügen empfinden wenn die Unwachen anfangen die Buchstaben auf dem weißen Zettel zu entziffern. Zumindest muß man zu diesem Schluß kommen wenn man ihre zufrieden lächelnden Gesichter mit den funkelnden Augen sieht während die Unwachen beim Blick auf die Listen aufschreien ala „Nee, schon wieder 540 oder Shit Spike oder verfluchter Pancake“. Ja, irgendwann möchte ich auch mal ein Judge sein.
Kapitel 8
Samstagmorgen, kurz nach 10Uhr, Schluß mit Lustig. Die Judges bitten zum Tanz, die Piloten sind mehr oder weniger bereit. Was folgt nennt sich Pflichttrick Runde, erst Einzel, dann Pair. Von uns BlackSuits ist Johannes das erste „Opfer“ im Ring.
Mit reichlich Selbstvertrauen knüppelt er die 4 Pflichttricks runter. Das Zeichen ist klar, wer an diesem Wochenende vor ihm landen will muß sich mächtig strecken.
Dies tut dann auch der 2. Suit, moi, ich meine ich, mächtig. Ich recke und strecke mich, vermassel den 540er trotzdem ziemlich, bin am Ende aber doch sehr zufrieden. Endlich mal eine gute Pflichttrickrunde, endlich mal keinen großen Rückstand.
Nächster Blacksuit ist Sascha. Solide fliegt er die 4 Tricks, auch er ist gut dabei.
Chris als TeamLeader beschließt schließlich die Pflichttricks für das Team. Als bekannter Pflichttrickstreber, klar wenn man einen Judge als Vater hat, fliegt auch er ordentlich, lässt aber durch kleine Unsauberheiten den ein oder anderen Punkt auf Johannes liegen. So kommt es das Johannes nach den Pflichttricks der ersten Runde recht deutlich führt. Ich freue mich über einen 2. Platz, knapp vor Malte. Chris und Sascha folgen dicht auf.
Die Ehre des ersten Pair gebührt dann Sascha und mir als Pair NeXt. Solide, wenn auch nicht wirklich toll fliegen wir die 4 Tricks. Wir wissen aber auch dass wir den beiden Strebern von NuffundNunder, Chris und Johannes, keine wirkliche Nuß zum knacken gegeben haben. Das zeigen die beiden dann auch deutlich. Sehr sauber und routiniert fliegen sie einen Trick nach dem anderen, am Ende ist der Abstand zu uns schon relativ groß.
Kapitel 9
Wenn wir schon mal alle da sind können wir ja auch mal wieder etwas Team fliegen. Gesagt getan, nach den Pflichttricks sammeln wir Blacksuits uns um seit Lommel das erste mal wieder zusammen zu fliegen.
Bis auf ein paar kleine Gedächtnis Lücken was den fertigen Teil der Choreographie angeht, sitzt alles wie aufgeschrieben. Zu meiner Überraschung folgt auf das nur kurze Einfliegen gleich eine Ballettdemo nach Musik. Wie in Lommel passt der choreographierte 1.Teil ziemlich gut, der 2. noch unfertige Teil ist dann etwas chaotisch, auch weil der Wind etwas schwächelt. Insgesamt war die Vorführung aber wieder ganz brauchbar, vom Spaß den wir Piloten beim Teamfliegen haben mal ganz abgesehen.
Kapitel 10
Die eigentlich willkommene Mittagspause zieht sich länger hin als man glaubt wenn man als Pilot mit den Stäben scharrt um das Ballett zu fliegen. Zur Qual wird es fast wenn der Wind sich ändert, und zwar in die unangenehme Richtung. Genauso ist es an diesem Samstag.
Nach unserer Ballettdemo, in der der Wind eher schwach war, rafft sich dieser in der Mittagspause auf um für mich ungeliebte Stärke zu erreichen. Schnell wird klar dass der Cosmic VTD evtl. an die Leine muß, zumindest für mich als alten Mann.
Wie schon bei den Pflichttricks eröffnet Johannes den Reigen der Blacksuits. Mit gewohnt schnellen Hände fliegt er sein Ballett und macht im Style auch wieder reichlich Punkte. Bei den Tricks klappt aber nicht alles wie gewollt, so ist er am Schluß nicht wirklich zufrieden, vorsichtig ausgedrückt.
Meine Wenigkeit nimmt zwar doch den Cosmic Std., fliegt aber ein Ballett auf Nr. sicher, dachte ich mir jedenfalls. Am Ende der 3 Minuten waren aber nur 5 von den 9 Tricks auf der Liste ok, zu dem war die Vorstellung im Style…naja… Schwamm drüber. Fazit ist, es hätte besser sein können, dürfen.
Schlimmer als mich zerlegt es dann aber Sascha. Im Style gewohnt gut und mit gelungenen Zwischentricks versemmelt er zu viele Tricks von seiner Liste und steht am Ende mit fast leeren Händen da.
Ganz anders läuft es bei Chris. Fast all seine Tricks sitzen und auch im Style hat man als Zuschauer nichts zu meckern. Man merkt bei Ihm halt seine Routine die er meist zu seinem Vorteil einsetzt.
So steht am Ende des ersten Wertungsduchganges Chris verdient auf Platz 1, gefolgt von einem etwas gefrusteten Johannes auf Platz 2. Zu meiner Überraschung finde ich mich auf Platz 3 wieder, wenn auch nur hauchdünn vor Malte, der mit dem Nirvana ein gutes Ballet geflogen ist.
Ziemlich zerrupft landet Sascha auf Platz 8, aber wie sagt er so schön, Resultat ist 2-rangig, Hauptsache Spaß am Fliegen.
Nach dem Einzel heißt es dann noch für uns Vier Pair Ballett Fliegen. Wie am Vormittag machen Sascha und ich den Anfang, jetzt aber mit den Venteds da der Wind noch etwas aufgefrischt hat. Auf die Wickeltricks verzichten wir ganz, auch hier der Versuch sicher durchzukommen. Der Anfang passt denn ganz passabel, bald macht sich aber unser mangelndes Training bemerkbar da wir mit zunehmender Dauer mehr und mehr improvisieren müssen. Die Folge ist das wir uns fast nur noch auf die Tricks konzentrieren. Bei diesen leiste ich mir dann auch noch ein paar unnötige Aussetzer so dass am Ende wieder ein typisch chaotisches NeXt Ballet steht. Es wird auf jeden Fall Zeit das Sascha und ich uns mal ein wenig intensiver um unser Ballett kümmern um eine größer Routine und Sicherheit zu bekommen.

Wie Pairflug auszusehen hat demonstrieren nämlich, wie erwartet, anschließend Chris und Johannes. Zum einen brauchen die beiden Verrückten von NuffundeNunder keinen Vented, zum anderen sieht man eine Choreographie die nicht im Chaos endet. Dass die beiden ihre Trickliste, wenn auch nur eine B-Version, fast fehlerfrei abarbeiten braucht eigentlich nicht erwähnt zu werden. Resultat ist ein mehr als verdienter erster Platz mit deuuuuuuutlichem Abstand zu uns.
Kapitel 11
Nach einer kurzen Pause im Anschluß an den ersten Durchgang wurden die Trommeln geschlagen um alle Teilnehmer zum De und Prebriefing zusammen zu rufen. Neben der Ergebnisbekanntgabe durften die Judges wieder ihrer Leidenschaft fröhnen und uns die 4 Pflichttricks für den 2. Durchgang mitteilen. Ein weiterer Punkt des Briefings war die Frage ob Yves, der alte Endorocker, seinen 2. Durchgang komplett am Samstag fliegen kann da er Abends mit Martin leider wieder Richtung Heimat fahren mußte um am Sonntag ein anständiges 4-Gänge Menü aus den Töpfen zu zaubern. Das alle Teilnehmer nichts dagegen hatten war eigentlich klar, das aber zumindest einer versuchte sich seine Zustimmung bezahlen zu lassen, ob materiell oder naturell ist dabei egal, finde ich schon ein starkes Stück. Naja, so kann man sich in den Leuten täuschen. (@Yves. Ich habe Dir meine Kontonummer per mail geschickt, es wäre gut wenn Du die Überweisung bis zum Wochenende vornimmst)
Auf jeden Fall folgte dem Briefing die 2. Pflichtrick Runde, diesmal in umgekehrter Reihenfolge.
Kapitel 12
Vom Team mußte diesmal Chris als erster in den Ring. Mit breiter Brust durch seinen Sieg im ersten Durchgang zeigte er denn auch wo der Andi die Trauben holt. Vier praktisch „gemalte“ Tricks sollten denn auch von keinem weiteren Starter mehr übertroffen werden. Zweiter Blacksuit ist Sascha, der wieder solide aber nicht berauschend die Tricks fliegt. Nach Sascha ist es mein tun, entgegen den ersten Pflichttricks läuft die 2. Runde aber in normalen Hoecker Pflichttrickbahnen. Einem gekratzten Pancake folgt eine passable 2-Punkt-Landung und eine gute RollingSusan ehe ich die Slot Machine 2x versemmel. Zur SlotM. fällt mir nur „Houston wir haben ein Problem ein“, irgendwie tue ich mir zur Zeit schwer den Trick sauber auszuführen.
Wie es besser gemacht wird zeigte mir dann Johannes der mit guten Pflichtricks auf Platz 2 fliegt, Chris aber nicht gefährden kann. Sascha auf Platz 6 und Platz 7 für mich sind die weiteren BlackSuits Resultate.
Mit Yves Pflichttrick und Ballett, btw. sehr geil –Yves Style halt, ging der erste Wettkampftag dann zu Ende. Ein Tag, der tollen Sport bei Bombenwetter und für uns am Nachmittag ungewohnt viele Zuschauer parat hatte. Nichts gegen schlechtes Wetter, aber bei den Sahne Bedingungen am Samstag macht Tricksparty fliegen doppelt Spaß.
Kapitel 13
Trickclinicen sind eigentlich eine separate Angelegenheit, da an den Tricksparty Wochenenden meist keine Zeit bleibt um Interessierten das Tricksparty Format ausführlich näher zu bringen oder Piloten Tips zum Fliegen zu geben. Wittenberg bot allerdings die Chance im Rahmen der Tricksparty eine Trickclinic anzubieten da zum einen aufgrund Urlaubszeit und kurzfristiger Absagen das Teilnehmerfeld nur 11Piloten umfasste, zum anderen Wetter, Gelände und Ambiente geradezu nach einer Trickclinic verlangten. Entsprechend toll war auch die Resonanz auf die Trickclinic.

Wie üblich teilte sich die Trickclinic in einen eher theoretischen Teil, in dem das Tricksparty Format vorgestellt wurde, und einen praktischen Teil in dem Tricksparty Piloten ihr Wissen jedem Interessierten zur Verfügung stellten.
Ein Dank an dieser Stelle an alle Teilnehmer, wir hoffen dass Euch die Trickclinic gefallen hat und würden uns freuen wenn ihr etwas mit nach Hause nehmen konntet.
Kapitel 14
Vor einem Publikum moderieren ist definitiv nicht mein Fall, so viel steht jetzt fest. Aber der Reihe nach.
Chef Organisator Ponti gab Tricksparty.de die Möglichkeit auf dem Aktionsfeld ein wenig Werbung fürs Trickfliegen zu machen. Eine Gelegenheit die wir gerne annahmen, denn Werbung in eigener Sache schadet nie. Als es darum ging wer aufs Aktionsfeld geht waren mit Malte im „Einzel“ und NuffundNunder als Pair schnell die passenden Piloten gefunden. Der Mann von Anne kam dann noch auf die Idee dass die 3 Begleitschutz bräuchten um das ganze nebenbei auf Datenträger festzuhalten. Gegebenenfalls sollten die Demos auch noch etwas kommentiert werden.
Ausgesucht wurde, warum auch immer der alte Mann. Wahrscheinlich nach dem Motto, wer Hoecker gerufen wird ist automatisch für diesen Job qualifiziert.
Da ein Widerspruch zwecklos war, wer legt sich schon gerne mit dem Mann von Anne an, suchte ich mir Malle als Photo-Assistentin aus. Bepackt mit Photo und Videokamera machten wir uns auf den Weg. Am und im Aktionsfeld war derweil richtig Betrieb, toll für alle Aktive das sie sich vor so vielen Menschen präsentieren konnten.
An Malte war es den Anfang für die Trickflieger Fraktion zu machen. Moderiert von Ponti flog er erst einmal die Lenkdrachen Basics ehe er den Zuschauern schwierigere Manöver zeigte. Blöd wie ich nun mal bin sprach ich Pontis 2-3x ins Ohr worauf er mir das Mikrofon überließ um den Zuschauern die Tricks zu erklären. Was folgte war ein leises Gestammel von einem sich überfordert fühlenden alten Mann der froh war als Malte sein Ballett begann um das Mikrofon wieder abgeben zu können.
Mir fiel nur ein dass dies meinem Nickgeber Hoecker so sicher nicht passiert wäre.
Nach Maltes schöner Demo nahm ich deshalb auch dankend die Videokamera in die Hand um Chris und Johannes Pair Demo zu filmen. Die beiden zeigten, wie Malte, eine schöne Demo und so denke ich dass die 3 eine gute Werbung fürs Trickfliegen gemacht haben.
Kapitel 15
Man, was war ich fertig. Die Beine schmerzten, der Magen verlangte nach Futter und irgendwie fühlte ich mich noch Älter als ohnehin schon. Gut dass endlich Feierabend war und der allgemeine Ansturm auf die festen und flüssigen Nahrungsmittelquellen beginnen konnte. Meine Wahl fiel am Stand für die feste Nahrung auf die Kesselgulasch Suppe, eine excellente Wahl wie sich beim Verzehr der sehr leckeren Suppe herausstellte. Im Anschluß hieß es dann chillen und den Tag in Gesprächen Revue passieren lassen. Ein Teil unserer Truppe machte sich derweil einen Spaß daraus kleine Feiglinge zu vermöbeln. Echte Blacksuits halt, oder so.
Mit Einbruch der Nacht begann das Nachtfliegen, ein Highlight für alle Zuschauer und Teilnehmer. Leider hatte sich mit dem Tageslicht aber auch der Wind schlafen gelegt, wodurch die Aktionen auf dem Feld doch ziemlich litten. Statt einer BlackSuits Teamdemo reichte es für uns nur noch zu einer Lenkdrachenvorführung von Duggy mit seiner weißen Rose. Mit 3 kleinen Lichtern am Cosmic und einer 20m Schnur flog er dann das was in der Dunkelheit möglich war. Am Ende beschloß ein kleines Feuerwerk diesen trotz des fehlenden Windes wunder schönen Samstagabend auf dem Wittenberger Drachenfest.
Meine Beine hatten zu der Zeit ebenfalls beschlossen den Tag zu beenden und so entschied ich mich den Abend im Stoahl des Vertrauens unterm roten Zelt ausklingen zu lassen. Da Dr. Dre und Uwe ebenfalls nichts besseres vor hatten gründeten wir kurzer Hand das musikalisch literarische Trio vom Roten Zelt.
Kapitel 16
Kennt ihr das eigentlich auch wenn man chillig im Stoahl des Vertrauens sitzt und während eines Gesprächs so langsam wegdöst…
Kapitel 17
Ist das schön, wenn der neue Tag zumindest fast so schön beginnt wie der vorherige Tag. Dieser Sonntag begann jedenfalls fast so schön wie der Samstag, nur etwas Nebel verdarb die perfekte Kopie. Die gute alte Timex verrichtete wieder zuverlässig ihren Dienst, was auch nötig war denn im Unterschied zum Vortag war in der Tricksparty Allee weder ein sägender Elch noch eine muntere Fehde zwischen Doppelhaus Zelt Besitzern zu hören.
Und die vorzeitige Abreise von Yves und Martin trug ebenfalls dazu bei das es in den Einfamilien Zelten am Anfang der Tricksparty Allee spürbar länger ruhig blieb. Einzig der Wind war deutlich munterer als am Vortag, womit einem Flug in den ersten Sonnenstrahlen nichts im Wege stand.
Mit eintreffen des Brötchenwagens wachten auch die Unwachen aus dem BlackSuits Team langsam auf, eine nähere Beschreibung ihres Aussehens erspare ich mir hier aber.
Der weitere Vormittag bis zum Beginn des 2. Durchgangs glich dem Samstag, sprich die Musikanlage wurde aufgebaut, reichlich Brötchen und Kaffee vertilgt, Geier aufgebaut und Fr. Stasi versuchte wie üblich möglichst unbemerkt jede Information zu erhaschen die es zu erhaschen gab. Nur die Judges waren nicht so gut drauf. Klar, es gab ja auch keine Pflichttricks mehr die man an den weißen Pfahl nageln konnte.
Kapitel 18
Um 10.30Uhr hieß es dann ein letztes Mal Ladies und Gentleman, Start your Kite.
Da die Pairs noch den ganzen 2. Durchgang vor sich hatten begannen diese mit ihrem Wertungsdurchgang. Wie üblich, zuerst die Pflichttricks, direkt gefolgt von den Balletts.
Chris und Johannes alias NuffundNunder hatten die Ehre anzufangen. 4 Pflichttricks, 4 mal wie gemalt, etwas anderes gibt’s da nicht zu zu sagen. Zum Ballett dürfte ich eigentlich gar nichts schreiben, denn wer das nicht gesehen hat ist selber schuld. Bis auf 2 kleine Unsicherheiten flogen die beiden alle Tricks nahezu perfekt durch. Dazu die bekannt knackige Choreographie, als Mit “Konkurrent“ bleibt einem da nur noch das Staunen und die Erkenntnis das dabei sein halt doch alles ist.
Sascha und ich hatten dann die Ehre das Niveau nach den beiden Chaoten wieder auf Normalmaß herunter zu holen. Die 4 Pflichtricks liefen bis auf den Pancake recht sauber durch, sogar die SlotMachine gelang mir sehr ordentlich.
Da der Wind fast perfekt war nahmen wir das A-Ballett, zu verlieren hatten wir ja auch nichts.
Der erste Teil vom Ballett lief denn auch recht gut durch, der 2. Teil dagegen war wieder nicht der Hit. Ein, zwei versemmelte Tricks und ein völlig mißglücktes Refoulling verdarben uns ein schöneres Ballett.
Geil war es trotzdem, und fürs Pair NeXt ist es erst over wenn its over. Gell Chris und Johannes, also auf eine Neues in Harsebimmel, ich lass mir etwas einfallen.
Kapitel 19
Hmm, dieses Kapitel ist dem Hr. Chris und seinem Ballett vom Sonntag gewidmet.
Warum? Nun so etwas sieht man nicht alle Tage, keine Frage.
9 Tricks, fast alle Lehrfilmreif. Dazu Präzisionselemente und Styletricks, einfach geil, fertig aus. Gratulation und Danke Hr. Chris. Die 110er Wertung für dieses Ballett gibt dieses übrigens nur unzureichend wieder. Einziges Manko ist das niemand seine Vorstellung aufgezeichnet hat.
Kapitel 20
Zurück zu den Normalsterblichen. Sascha ist nach dem mäßigem Ballett von Samstag doch ein wenig auf Wiedergutmachung aus und legt sich entsprechend ins Zeug. Die Tricks kommen sicherer und sauberer als am Samstag, Style mäßig gibt es eh nichts zu meckern. Kurz und Gut, die Wiedergutmachung gelingt, schade dass der Samstag nicht sein Tag war.
Nach Sascha darf ich den Tricksparty Ring noch mal betreten.
Warum, weshalb keine Ahnung, Fakt ist jedenfalls das ich bis auf eine MultiLazy und eine unschöne Taz alle Tricks durchbringe und zwischen den Tricks mal so fliege wie ich es mir vorstelle. Sehr zufrieden verlasse ich nach den 3 Minuten die Tricksparty Arena.
Den Schlußpunkt an diesem Sonntag setzt anschließend dann Johannes, auch kein Normalsterblicher wie sein Ballettauftakt zeigt. Zwei perfekte Tricks gefolgt von einer genialen Stylesequenz auf die weitere sauber geflogene Tricks folgen ließen einem fast die Tränen in die Augen steigen. Wäre da nicht die letzte Minute gewesen, in der nicht alles rund lief, hätte er wie Chris ein eigenes Kapitel für dieses Ballett bekommen. So blieb Johannes am Ende ein verdienter 2. Platz und mir die Gewißheit das es in Harsewinkel 2 sehr sehr heiße Durchgänge geben wird bevor der Tricksparty Champ 2007 fest steht.
Alles in allem war für uns BlackSuits Wittenberg sportlich ein sehr tolles Wochenende. Mit Chris, Johannes und mir auf dem Treppchen gab es das erste schwarze Podium. Malte, mit dem ich das ganze Wochenende Kopf an Kopf lag, war dabei leider der unglückliche Vierte da sein Abstand zu mir wertungstechnisch gerade mal ein Trick betrug. Sascha konnte sich am Sonntag leider nicht mehr weiter nach vorne schieben, in Harsewinkel sieht das aber bei ihm sicher wieder ganz anders aus.
Kapitel 21
Warum sind wir da nicht schon früher drauf gekommen. Seit Sonntag hat tricksparty.de nicht nur einen sondern 2 Moderatoren. Uwe lieferte gewollt oder ungewollt eine klasse Show am Mikro ab.
Verwundert eigentlich nicht, schließlich ist er es als Mitglied im CrazyZoo gewohnt ein Publikum im Griff zu haben. Falls Uwe also nicht in Harsebimmel selbst im Ring steht engagiere ich Ihn und Martin als Moderationsdoppel. Harsebimmel wird Euch hören, ganz sicher.
Kapitel 22
Kaum war die letzte Ballettmusik verstummt, schon machte sich eine Hundertschaft von Logistikspezialisten an die Arbeit um die Tonnen von Material wieder im weißen Frachtflugzeug und der Corsasena zu verstauen. Kaum mehr als eine Stunde verging bis die Tricksparty Arena wieder jungfräulich da lag. Auch die Ein und Zweifamilien Tricksparty Zelt Allee war in Windeseile abgebaut. Eine starke Truppe, wer demnächst umzieht und bedarf an eifrigen Händen hat, ich kann den Kontakt herstellen…
Kapitel 23
Den Abschluß der Tricksparty bildete wie immer die Siegerehrung, diesmal am Aktionsfeld von Ponti. Moderiert von Rainer und dokumentiert von, genau, Anne Stasi und ihren Freunden, wurden die Preise überreicht und Ponti und seinem Team für das perfekte Drachenfest gedankt. Nach dem Gruppenfoto mit Ponti hatten Malte und das Pair NuffundNunder noch einmal die Ehre dem Publikum rund ums Aktionsfeld Lenkdrachen Trickflug zu präsentieren. Bei ziemlich starkem Wind boten alle 3 eine tolle Show und beschlossen so die Tricksparty Wittenberg 2007.
Der Show folgte der Trennungsschmerz, PairPartner bleib sauber- Stasi Anne lass dich nicht unterkriegen- alter Mann herzt anderen alten Mann, zu Herzen gehende Szenen halt die jedem Hollywood Filmende gut zu Gesicht stehen würden.

Mit weißen Taschentüchern und feuchten Augen begaben sich schließlich alle zu ihren Fliegern und sagten Wittenberg „auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr“.
Kapitel 24
Was für ein Rückflug. Als wäre die beschwerliche Anreise nie gewesen saust die Corsasena im Eiltempo Richtung Ostwestphalen. Lediglich ein Pflichtstopp an einem Mc-Was Laden und einer Kerosin Tankstelle unterbrechen kurz den Flug. Keine 4 Stunden statt der mehr als 5 Stunden brauchen wir für den Rückweg. Der Flug ging so schnell das noch nicht mal meine Beine einschliefen.
Ein sichtlich müder Hr. Tschai wurde dabei vom Bordpersonal durch 5 Cheeseburger Infusionen wach gehalten und setzte mich so pünktlich am SBBE-BHF in Höxter ab.
Auch hier wieder gab es wieder eine ergreifende Abschiedsszene, echte BlackSuits können halt nicht anders.
Der SBBE brachte mich anschließend in gewohnt schneller Fahrt nach Brackwede wo mich meine liebe Frau und meine Fahrerin empfingen. Im Charter Astra verstaute ich das Gepäck und wollte mich schon selbst im Kofferraum niederlassen als man äh Frau mir erlaubte aufgrund des 3. Platzes vorne mit zufahren. Ja, so langsam zahlen sich die hunderte von Stunden Training auf der Wiese und im Kite-Simulator aus.
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