Es tut so unendlich weh,
Chef 17. Mai 2007
denn Sie haben mich hier zurück gelassen. Einsam, verlassen, nahezu ausgestoßen sitze ich hier und tippe klagenderweise mit Tränen in den Augen mein Leid. Dabei wäre ich so gerne mit den XXXXX in XXX fliegen gegangen um für das Event in Stella ein wenig zu üben. Aber Sie fuhren ohne mich, fokussiert, rücksichtslos, ohne Gnade. Einer machte sogar früher Feierabend um schnellst möglich bei den anderen zu sein und somit viel Raum zwischen sich und dem zurück bleibenden alten Mann zu legen.
Wie ein verlassener Hofhund gehe ich Gedanken verloren meinen Pflichten nach. Kann dabei das Alleinsein nicht verarbeiten und hoffe insgeheim das Sie doch noch zurück kommen, mich doch noch abholen oder zumindest an mich denken. Eine trügerische, sinnlose Hoffnung, denn im Grunde weiß ich, dass die XXXXX in ihrem Streben nach Perfektion und Einzigartigkeit keine Rücksicht auf ausgediente, alte Hofhunde nehmen können. Ihre Mission, die Weltherrschaft an sich zu reißen, verträgt nun mal keine ausrangierte Geschöpfe. Trotzdem tut es so unendlich weh und reißt eine tiefe Wunde in meine Seele…..
Gruß, Clint
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Ich fühle mit dir, ich muß auch zu Hause sitzen und zusehen wie das Wasser vom Himmel fällt.